Fit - ab - 40

„ Fit ab 40 “ Radtour 2011

 Dreitagesfahrt 2011 nach Mußbach

 

Am Freitagmorgen, dem 1. Juli trafen sich 14 Radler am Dorfgemeinschaftshaus und starteten zur diesjährigen Mehrtagestour.

Die erste Teiletappe von gut 50 km bis zum Frühstück im Landgasthof zur Seltenbach bei Eisenberg sollte den Radlern einiges abverlangen, denn es ging am Donnersberg entlang und es galt einige Steigungen zu überwinden. Nichts desto trotz erreichten alle pünktlich gegen 10 Uhr ‐ und natürlich noch topfit ‐ das Zwischenziel.  Hier erwartete uns bereits unser Dietrich mit dem Servicewagen, sowie ein Frühstücksbuffet, nach dem man normalerweise nicht mehr Rad fahren kann.  Aber wer uns kennt, der weiß, daß wir uns quälen können – und so setzten wir unseren Weg nach dieser etwas längeren Pause wieder fort.  Es folgte ja auch der allerletzte „Berg", eine stetige Steigungsstrecke von ca. zwei bis drei Kilometer. Dann rollte es aber bis nach Bad Dürkheim in die Almen, wo wir uns auf dem Weingut Schönfelderhof schon mal für den Sonntagmittag zum Weinfest anmeldeten.  Und weiter ging’s bis zur Pension Alter Winzerhof in Neustadt Mußbach, wo wir Quartier bezogen und uns für das Eselshautfest gleich nebenan frisch machten. Eine Regenerierung nach gefahrenen 95 km  ( ‐ und von manchem gefühlten 150 km ) war dringend nötig.

Am Samstagmorgen nach dem Frühstück starteten wir pünktlich um 9.30 Uhr zur zweiten Etappe. Auch sie sollte am Anfang etwas bergig werden, da wir am Fuße der Haardt Richtung Süden starteten. Heute begleitete uns Dietrich ein Stück auf dem Fahrrad. Wir fuhren über Diedesfeld, Maikammer, Edenkoben, Rhodt und Hainfeld nach Burrweiler, unserer ersten Bergankunft, dann weiter über Gleisweiler, Frankweiler und Godramstein nach Landau auf den Queichtalradweg. Auf diesem erreichten wir nach 47 km die Knittelsheimer Mühle, wo wir unsere Mittagsrast einlegten.  Danach fuhren wir über Zeiskam, Freimersheim, Großfischlingen und Venningen nach Kirrweiler um unseren alten Freund Fridolin und den Veranstaltungsort des Gesangvereins vom Kirrweilerer Weinfest zu besuchen. Dort angekommen, trafen wir Fridolins Frau im Vorgarten, die uns berichtete, daß ihr Mann krank sei und der Gesangverein an dem Weinfest nicht mehr teilnehme.

Da wir mal wieder durstig waren, beschlossen wir in den Ort zu fahren, um was zu trinken.  Auf dem Weg dorthin erklang plötzlich ein Ruf, der irgendwann hatte kommen müssen:

                HALT !! ICH HAB PLATT !!

Es war der Helmut, der gerufen hatte. Man schaute sich den Reifen an, es fehlte etwas Luft.  Man pumpte auf und sagte: Helmut, bis zum Halt langt die Luft noch – dann wird geflickt. Gesagt getan, genau so wurde es gemacht. ‐ Nach einer Stunde hatte jeder was getrunken und der Reifen vom Helmut war auch wieder ganz. Er hatte sogar einen Kompressor aufgetrieben, um genug Druck auf den Reifen zu kriegen. Jetzt konnten wir beruhigt zurück nach Mußbach, um nach gefahrenen 75 km auf dem Eselshautfest erneut zu regenerieren.

Am Sonntagmorgen wurden nach dem Frühstück die Taschen gepackt und bei Dietrich im Servicewagen verstaut. Nach dem obligatorischen Gruppenbild, diesmal vom Fotografen, der die Homepage vom „Alten Winzerhof" betreut, geschossen, machten wir uns auf zur letzten Etappe. Da wir uns am Freitag bereits in den Almen in Bad Dürkheim auf dem Weingut Schönfelderhof angemeldet hatten, fuhren wir mit einem kleinen Schlenker, daß wir auf unsere Kilometer kamen, auch dort hin. Als wir am Hof vorfuhren, wurden wir von der Vinschgauer Kapelle „Die Alpen Amigos" mit dem Lied „Wir sind alle über 40" begrüßt.

Hier machten wir also unsere Mittagsrast und nach einigen Schunkelrunden und Jodlern fuhren wir weiter Richtung Neustadt, wo wir in Neustadt‐Böbig mit der S – Bahn nach Kaiserslautern zurückfahren wollten. Jetzt passierte das, was bisher noch nie passiert ist:  Die Gruppe teilte sich, weil das Tempo für einige zu schnell war, der „Kopf" der Gruppe dies aber nicht bemerkte. In Mußbach, kurz vor dem Ziel war der Anfang der Gruppe um ein paar Ecken verschwunden und der Rest wusste nicht, wo sie lang gefahren waren. Auch über Handy war es nicht mehr möglich zusammenzufinden, so daß die vordere Gruppe nach Böbig weiterfuhr und der Rest direkt nach Neustadt an den Hauptbahnhof rollte.

Man blieb über Handy in Kontakt und in der S1 trafen wir uns dann wieder, eine Gruppe vorn, die andere hinten und fuhren gemeinsam nach Kaiserslautern. Der letzte Rest, die 13 km von Kaiserslautern nach Hirschhorn ins „Ecksche" zum Abschluss, waren dann natürlich wieder reine Routine.

Es bleibt noch ausdrücklich zu erwähnen:

Ein DICKES Dankeschön an Karl – Heinz, der die Tour nicht nur sehr gut geplant hat, sondern bei jeder Etappe vorne herfuhr, als würde er das ganze Jahr sonst nichts anderes machen, ‐‐

und ein DICKES Dankeschön an Dietrich, der unser Gepäck unfallfrei transportiert hat und der Gewehr bei Fuß stand, falls etwas passiert wäre, was zum Glück nicht notwendig war.

Zum Schluss noch die Anmerkung:

Wir warten alle schon gespannt auf die Tour 2012

Bilder Tag 1

Bilder Tag 2

Bilder Tag 3

 

 

 

 

 

 

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